Umsetzung der Bildungsstandards in den Jahrgangsstufen
5-10
Dr. Ludger Humbert/Arno Pasternak
Es herrscht der Glaube oder die Gewissheit vor, die Probleme des
deutschen Bildungswesen, die seit dem Pisa-Schock ofensichtlich sind, durch die
Formulierung von Bildungsstandards zu lösen.
Denn, wenn Lehrer erst
einmal wissen, was Schüler am Ende ihrer Schullaufbahn können sollen, dann ist
es ein Leichtes, das die Schüler so unterrichtet werden, das dem so ist.
Offensichtlich wussten die Lehrer bisher nicht, worauf es im Unterricht
ankam.Wir danken der Bildungsbürokratie für diese Hilfen!
Im Unterschied zu
anderen Fächern haben allerdings Kolleginnen und Kollegen bei der offenen
Entwicklung der Bildungsstandards Informatik tatkräftig
mitgearbeitet.
Nun sind also die Standards definiert und wir merken
zweierlei:
- Es ist nicht offensichtlich, welche konkreten Inhalte zum
erwünschten Ziel führen.
- Die konkret formulierten Standards verunsichern
die Lehrer, welche Inhalte nun obsolet sind oder nicht.
Wir versuchen in
diesem Vortrag nun, an einigen wenigen Beispielen die Wechselwirkung von
Standards und Inhalten zu zeigen. Zusätzlich wird deutlich, dass es manchmal gar
nicht so einfach ist, Aufgaben zu
formulieren, die die Standards überprüfen
und vielleicht auch den konkreten Unterricht begleiten können.
|
Sequenz Abstracts - 16 von 25
|
Benutzer: gast
Besitzer: mthomas Zuletzt geändert am:
|
|
|